Alles im Sonnensystem ist ständig in Bewegung. Astrologie beschreibt gelebte Erfahrung im Kontext dieser Bewegung.
Astrologie und Astronomie waren Jahrtausende lang eine Disziplin
Bis ins 18. Jahrhundert waren das Studium der Sternbewegungen (heute Astronomie) und das Studium ihres Einflusses (heute Astrologie) dieselbe Arbeit. Astrologie setzt das Leben eines Menschen in ein riesiges Universum, das sich nie aufhört zu bewegen.
Wir beginnen mit Astronomie
In der Schule hast du gelernt, dass die Sonne im Zentrum des Sonnensystems steht. Bis ins 16. Jahrhundert hielten die Menschen aber die Erde für das Zentrum.
Beide Modelle beschreiben die Bewegung von Sonne und Planeten richtig; beide sind gültige Darstellungen. Astrologie betrachtet den Himmel aus der Perspektive der Erde.
Der Tierkreis
Der Tierkreis ist ein Ring aus Sternbildern, der in derselben Ebene liegt wie unser Sonnensystem. Es gibt Dutzende andere Sternbilder, aber nur vor diesen zwölf scheinen die Planeten vorbeizuziehen.
Über Tage (oder je nach Planet Monate und Jahre) wandert jeder Planet über den Himmel; er erscheint vor einem Zeichen, dann vor dem nächsten. Hat er alle zwölf passiert, ist eine volle Runde geschafft und es geht von vorn los.
Und was heißt das?
Spät in der Nacht schaust du hoch. Vor einer Sterngruppe, die wie zwei fröhliche Figuren Hand in Hand aussieht, steht eine bedrohliche rote Kugel. Das hast du schon einmal gesehen — genau genommen alle zwei Jahre.
In dieser Zeit fühlt sich deine eigene „rote“ Energie, wie vor zwei Jahren, etwas verspielter und leichter an. Könnte die rote Kugel mit Wut und Aggression zu tun haben? Die zwei Figuren Hand in Hand mit Schalk und Spiel?